"Es gibt schon viele gute Ideen für Inklusion und Barrierefreiheit."

Einige wollen wir hier vorstellen.

Gute Beispiele aus anderen Bundesländern

Freiburg für alle.

In der Stadt Freiburg gibt es vielfältige Aktivitäten für Inklusion und Barrierefreiheit. Aktuell wurde der Stadtführer neu aufgelegt und steht auch als barrierefreies PDF zur Verfügung:
https://www.freiburg-fuer-alle.de/fileadmin/zentrale_dateien/bilder/freiburgfueralle/freiburg-fuer-alle_2020_online.pdf

Ein weiteres gutes Beispiel ist der Inklusionsfond der Erzdiözese Freiburg
Ziel des Inklusionsfond ist es, Menschen mit Behinderung die Teilnahme am kirchlichen Leben zu ermöglichen. Deshalb können Zuschüsse für Assistenzdienste wie Dolmetschen in Gebärdensprache, Betreuung, Begleitung und Unterstützung im pflegerischen oder pädagogischen Bereich für kirchliche Veranstaltungen beantragt werden.
https://www.behindertenseelsorge-freiburg.de/html/content/inklusionsfonds.html

VHS und mobile induktive Höranlagen

Der Bayerische Volkshochschulverband unterstützt die Anschaffung von mobilen induktiven Höranlagenh. Auch die VHS Ingolstadt besitzt jetzt eine solche Anlage, die sowohl für Schwerhörige und Hörgeschädigte nutzbar ist als auch für Hörgeräteträger*innen oder Träger*innen  von CI (Cochlea)-Implantaten. Außerdem können sie in akustisch schwierigen Räumen Nebengeräusche oder Hall mindern, so dass das Kursangebot für viele Menschen besser nutzbar ist.
Im Anmeldeformular gibt es die Möglichkeit anzukreuzen, ob z. B. eine induktive Höranlage, barrierefreie Zugänge oder Gebärdendolmetscher benötigt werden. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Bamberg ein Kursprogramm in leichter Sprache erstellt:
http://www.lebenshilfe-bamberg.de/fileadmin/Content/OBA/Kursprogramm/Kursprogramm_Fruehjahr2020_online.pdf

„Skate-, Lauf- und Rollstuhl-Biathlon“

In Berlin wurde 2019 der 10. „Skate-, Lauf- und Rollstuhl-Biathlon“ als Mannschaftswettbewerb ausgetragen:
https://schuetzengilde-berlin.de/allgemein/10-jahre-skate-lauf-und-rollstuhlbiathlon/https://schuetzengilde-berlin.de/allgemein/10-jahre-skate-lauf-und-rollstuhlbiathlon/

Charta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt engagiert sich seit 2006 für Inklusion und Vielfalt in der Arbeitswelt.
Jetzt gibt es die Internetseite auch in Leichter Sprache: https://www.charta-der-vielfalt.de/de/

Marburg barrierefrei

Marburg ist eine vorbildlich barrierefreie Stadt  - einschließlich Uni - besonders für blinde und sehbehinderte Menschen. Auf Marburgs Internetseiten gibt es viele Beispiele für Barrierefreiheit:
https://www.marburg-fuer-alle.de/

Touristische Einrichtungen barrierefrei erleben

Kongress in Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
15. bis 16. April 2019 in der Seestadt Bremerhaven
Mehr Informationen unter:
https://www.bremerhaven.de/sixcms/media.php/94/BVLK19_Einladung_16S_148x210_S_Ans1.pdf

Bremen: barrierefrei

Auf der Seite https://www.bremen.de/barrierefrei gibt es unter anderem einen Stadtführer.
„Der Stadtführer soll allen Menschen die selbstständige Entscheidung erleichtern, welche Orte sie gut besuchen und nutzen können.“ Gute Idee!

Rostock und Warnemünde: Barrierefreier Urlaub

Auf der Seite https://www.rostock.de/mein-urlaub-barrierefrei.html finden sich Tipps für barrierefreie Ausflugsziele in Rostock, Warnemünde und im Umland.

Stück zum Glück

Freundschaft kennt keine Grenzen – oder doch?
Der Kurzfilm „Ziemlich unzertrennlich“ geht genau dieser Frage nach und zeigt inklusive Freundespaare, für die gemeinsames Spielen oft eine Herausforderung darstellt. Die emotionalen Bilder verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass Kinder mit und ohne Behinderung von Anfang an miteinander spielen können – damit Barrieren gar nicht erst entstehen. Mit der Aktion „Stück zum Glück“ setzen sich Procter & Gamble und REWE zusammen mit der Aktion Mensch für mehr inklusiven Spielraum ein.

Jetzt Film ansehen ->

Mehr Informationen unter:
https://www.rewe.de/nachhaltigkeit/unsere-ziele/projekte/stueck-zum-glueck/

"Irgendwie normal"

Und da ist er! Der Hamburger Beat zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2019! KIDS Hamburg e. V. setzt mit „Irgendwie normal“ ein Zeichen für mehr #Inklusion und findet Menschen mit Trisomie 21 einfach #schwerinordnung.

Jetzt Song anhören ->

Mehr Informationen unter:
https://kidshamburg.de/

Gebärden-Projekt: Aktive Teilhabe in der Gesellschaft

Um auch beeinträchtigten Personen die Kommunikation zu erleichtern, hat sich das gemeinnützige Unternehmen "Die Ostholsteiner" ein neues Projekt überlegt.
Mit einer Plakat-Aktion möchte das Unternehmen die Kommunikadon mit Hilfe von Gebärden fiir ein Jahr in den Mittelpunh't stellen. Petra Nasner und Nicole Drellerzeigen auf dem Plakat Gebärden fiir den Alltag. Die A2-Piakate hängen in Arbeits-, Wohn- und Bildungseinrichtungen von .,Die Ostholsteiner".

Plakat zum Download hier.

Vollständiger Artikel aus dem Ostholsteiner Anzeiger vom 29. Januar 2019 zum Download hier.
Vollständiger Artikel aus den Lübecker Nachrichten vom 29. Januar 2019 zum Download hier.
Vollständiger Artikel Seite 1 aus dem Reporter vom 29. Januar 2019 zum Download hier.
Vollständiger Artikel Seite 3 aus dem Reporter vom 29. Januar 2019 zum Download hier.

„Leben mit Demenz in der Kommune – vernetztes Handeln vor Ort“

Eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend thematisiert den Aufbau und die Verbesserung demenzfreundlicher Strukturen und Netzwerke in Kommunen.
Damit Menschen mit Demenz möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung leben können, gilt es, lokale Allianzen für Menschen mit Demenz zu entwickeln.
Zwei Broschüren stehen als Download zur Verfügung und beschreiben bisherige Erfahrungen und „Gute Praxis“- Bespiele zu den Handlungsfeldern:
•    Menschen mit Demenz in kommunalen Strategien berücksichtigen
•    Situationscheck
•    Netzwerkstrukturen schaffen
•    Bürgerschaftliches Engagement im Rahmen der Sorgenden Gemeinschaft
•    Integrierte kommunale Entwicklungsplanung
www.lokale-allianzen.de/projekte/treffen-der-lokalen-allianzen/fachkonferenzen.html
www.dstgb.de/demenz

Lausitzer Seenland: Barrierefrei reisen

Unter diesem Titel stellt der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. in einer Broschüre detaillierte und geprüfte Informationen zur Barrierefreiheit von Unterkunften, Freizeit- und gastronomischen Angeboten zur Verfügung.

Die Broschüre finden Sie als PDF hier.

Sie kennen weitere gute Beispiele? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!